Subergs Ü30 Party in Hildesheim feiert Jubiläum

Zum Jubiläum haben sich der Veranstalter, die Herren des Hauses und wir als Technikpartner ein paar tolle Highlights einfallen lassen.
Kommt vorbei, es lohnt sich!

Wann: 01.04.2017
Einlass: 21:00 Uhr
Wo: Volksbank-Arena, Hildesheim

Volles Haus bei uns am 27.04.

Der Zukunftstag steht kurz vor der Tür.
Am 27.04. bieten wir interessierten Jungs & Mädels die Möglichkeit, einen Tag lang in unsere Welt einzutauchen.
Ein Platz ist noch frei. Wer zuerst kommt…

Blues gegen Nazis 2016

Mit den Erlösen aus „Blues gegen Nazis 2016“ möchten wir in diesem Jahr vorrangig schulische Bildungsarbeit unterstützen, die sich kritisch mit der rechtsextremen Szene und ihrer Ideologie auseinandersetzt. Bezuschusst werden Projekte zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, aber auch der Themenbereich Migration und Integration. Die Maßnahmen können gerne auch in Kooperation mit außerschulischen Partnern stattfinden.

Bewerben können sich alle Schulen aus dem Hildesheimer Stadt- und Landkreis mit einem Förderverein oder einer anderen gemeinnützigen Einrichtung als Träger der Maßnahme.

Weitere Infos unter 05121. 32223.

Oktoberfest bei Kühl

Die Party war ein voller Erfolg! Wir danken den Original Fremdgängern, Vollker Racho und natürlich allen Gästen für die super Festzeltstimmung!

Wiederholung nicht ausgeschlossen….

Comedy vom Feinsten und Kleinsten

Am 21.06.2015 gab es im Autohaus Kühl mal wieder Comedy vom Feinsten und Kleinsten!

Bernhard Hoëcker war mit seinem brandaktuellen Programm „SO LIEGEN SIE RICHTIG FALSCH“ zu Gast und windmete sich auf unterhaltsamste Art und Weise den verworrenen Denkstrukturen seiner Mitmenschen.

Konzert mit „Boppin’B“, Support „Marvelous Kingpins“

HeyHo, let’s go Hildesheim

Unsere Freunde von Boppin’B haben mal wieder heftigst die Bühne gerockt.

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Bernhard Hoëcker / „Netthamseshier“

Kleiner Mann ganz groß

Die Bühne abgedunkelt, die Musik theatralisch, zunächst eine Stimme aus dem Off, dann betritt ein kleiner, eher unscheinbarer Mann in Jeans und Kapuzenpulli die Bühne. „Mögen die Ketzer verstummen, die Hildesheim für ein Kuhkaff am Ende der Welt oder gar den Eiterpickel Hannovers halten.“ Mit dieser Begrüßung hat Bernhard Hoëcker das Hildesheimer Publikum in der Ausstellungshalle des VW Zentrums von Anfang an auf seiner Seite. Eine zugegeben ungewöhnliche Location, aber gut gemacht muss auch der Künstler zugeben.

Gleich zu Beginn stellt er getreu dem Motto seines Programms fest: „Netthabtihrshier in Hildesheim“. Und macht klar: Im Mittelpunkt der Show steht eindeutig der Dialog mit den Zuschauern. Hoëcker stellt viele Fragen – Herkunft, Beruf, Hobby, Familienstand. Egal welches Thema, das Publikum steht dem Comedian nur zu gerne Rede und Antwort. Dieser wiederum nimmt jeden zugeworfenen Ball gekonnt auf und macht jede noch so belanglos erscheinende Information zu einem Bestandteil seiner Show.

Der Mann aus dem Rheinland scheint ein nahezu fotografisches Gedächtnis zu haben und verfügt darüber hinaus über ein brillantes Improvisationstalent.

Und wo das Hildesheimer Publikum (oder ist man aus Hildesheim?) schon so bereitwillig aus dem Nähkästchen plaudert, kann man ja eigentlich auch gleich einen „Facebook-Account“ anlegen – live und für jeden gut sichtbar über eine Leinwand. Ein passender Name ist mit Hilfe der Zuschauer schnell gefunden. Man einigt sich auf „Pecunia hilldesiarum non olet“, frei übersetzt: „Das Geld der Hildesheimer stinkt nicht“.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Rechtschreibung wird im Netz bekannterweise nicht allzu genau genommen, daher sehen die Hildesheimer gnädig über das doppelte „l“ hinweg. Selbstverständlich darf auch ein Profilfoto nicht fehlen. Kurzerhand schießt der Komiker ein Foto von der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Halle und mailt es direkt an seinen Techniker, der die Seite, unter reger Beteiligung des Publikums, nach und nach mit Leben füllt.

Auch Schöpfung und Religion waren Thema des gut zweistündigen Programms. Als Mitglied der „Facebook“-Gruppe „Jüngster Tag“ stellt der Komiker die These auf: „Wäre Gott eine Frau, hätte sie die Welt nicht selbst erschaffen, sondern bei Zalando’ bestellt“. Das „Fliegende Spaghetti-Monster“ wurde zum Bestandteil einer gewagten Theorie zur Beweisführung nicht existentieller Dinge. Und ganz nebenbei: In der Hölle ist es weniger heiß als im Himmel.

Ebenso sorgten Hoëckers musikalische Einlagen bei den Gästen für Begeisterung. Als bekennender Metal-Fan gab der Comedian bei Pink Floyds „The Wall“ den Headbanger. Natürlich nicht ohne vorher auf dessen satanischen Hintergrund hinzuweisen. Liebhaber des Werks werden dieses Stück nie wieder ohne Hintergedanken hören können. Und wo wir gerade bei Metal sind – wussten sie schon, dass die Grundschule von heute die Metal-Fans von morgen verdirbt? Stichwort: „Flüsterfuchs“.

Auch über die finnische Band „Nightwish“ wusste der Komiker eine Geschichte zu erzählen. Hatte er doch extra für ein Treffen Finnisch gelernt („Hey“) und sich so auf die glockenklare Stimme (oder war es doch eher die hautenge Ledercorsage) der Sängerin gefreut, so verlief das Meeting dann leider anders als erhofft. Revanche dafür erfährt die Band in dem von Hoëcker eigens hierfür komponierten „Meet and Greet Song“.

Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich auch der unterhaltsame Abstecher in die Hunde- und Katzenkunde. Selbst Hundebesitzer lässt Hoëcker sich – nicht unbedingt immer schmeichelhaft für Mensch und Tier – über die verschiedensten Erziehungsarten aus. So war wohl bis vor kurzem im Hause Hoecker die Hundedame Fluffy Rudelführerin. Mangels eines ernstzunehmenden Gegenkandidaten.

Die im Programm angekündigten „Sehens(un)würdigkeiten“ Hildesheims kamen an diesem Abend vielleicht etwas zu kurz. Nicht aber das Publikum. Da war man sich einig: „Nettwarsmitihm“, dem kleinen Mann auf großer Bühne! Und der lehnte sich am Ende des Abends noch einmal ganz weit aus dem Fenster: Vielleicht würde man ja direkt hier bleiben im schönen Hildesheim. Also halten sie Ausschau!

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